die NÖ Umweltverbände
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Abfall trifft Wirtschaft - Fachtagung der kommunalen Abfallwirtschaft in Niederösterreich


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DI Peter Obricht (Amt der NÖ Landesregierung), Mag. Evelyn Wolfslehner (BMNT), LAbg. Bgm. Anton Kasser (Präsident des Vereins "die NÖ Umweltverbände"), DI Elisabeth Punesch (Amt der NÖ Landesregierung), Mag. Christian Beck (Geschäftsführer des Vereins "die NÖ Umweltverbände"), SC DI Christian Holzer (BMNT), DI Manfred Assmann (Geschäftsführer ÖWAV)


Gesellschaftlicher Wandel und neue Maßnahmen zur Kreislaufwirtschaft führen auch zu Änderungen in der kommunalen Abfallwirtschaft. Die Branche wird digitaler und vernetzter. Aus diesem Grund traf sich am 10. Oktober, zum nunmehr dritten Mal, die kommunale Abfallwirtschaft zum fachlichen Austausch in Niederösterreich.


Vor einem breiten internationalen Publikum wurde nicht nur über die aktuellen Herausforderungen diskutiert, sondern auch Lösungswege und Strategien für die Zukunft präsentiert. Die Themenbreite reichte dabei von Beiträgen aus der Forschung, Verwaltung und der Privatwirtschaft. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landtagsabgeordneter, Bürgermeister Anton Kasser, Präsident des Vereins "die NÖ Umweltverbände" führen aus: "Die kommunale Abfallwirtschaft in NÖ macht sich im Rahmen solcher Veranstaltungen nicht nur zukunftsfit, sondern trägt mit ihren Innovationen auch zu Umwelt- und Klimaschutz bei."

Umfrageergebnisse untermauern Trends
Die Ergebnisse einer Umfrage, die im Rahmen des NÖ Abfallwirtschaftsplans im Vorfeld durchgeführt wurden, belegen ähnliche Zukunftsschwerpunkte. Bei der Onlinebefragung im Jahr 2018 wurden ausgewählte Unternehmen aus Industrie und Gewerbe sowie von Unternehmen aus der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft hinsichtlich der Einschätzungen zur aktuellen Situation wie auch erwartete Entwicklungen im Hinblick auf Abfall- und Kreislaufwirtschaft befragt. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen sehen in Abfällen bereits heute einen unverzichtbaren Rohstoff - dies trifft insbesondere auf die Branchen Papier, Holz, Metalle und Glas zu. Bis 2030 werden Abfälle in nahezu allen Industrie- und Produktionsbetrieben als Rohstoffe angekommen sein. Dies bedingt auch, dass das Spektrum an recyclebaren Abfällen erweitert werden muss. Insbesondere auf Kunststoffe soll zukünftig höheres Augenmerk gelegt werden. Im Bereich der kommunal getrennt gesammelten Kunststoffverpackungen werden in NÖ aktuell nur rund 37 % stofflich genutzt, der Rest wird thermisch verwertet.

Sowohl die Diskussion als auch die vorliegende Umfrage zeigen ebenso, dass der ressourcenorientierte Informationsaustausch entlang der Kunden- und Lieferantenkette als auch ein nachhaltiges und verwertungsoptimiertes Produktdesign immer stärker in den Fokus rücken. Die kommunalen Abfallwirtschaft stellt sich diesen Herausforderungen gemeinsam mit den Gemeinden und der Bevölkerung.



Termine & Infos

Donnerstag 14.11.2019

St. Veit an der Gölsen
Altpapier

Freitag 15.11.2019

Annaberg
Bio
Kaumberg
Altpapier
Lilienfeld
Bio, Schrambach / Restmüll alle 8 Wochen
Bio, Schrambach / Restmüll alle 4 Wochen
Bio, Schrambach / Restmüll alle 2 Wochen
Ramsau
Altpapier
St. Aegyd am Neuwalde
Bio
Türnitz
Bio

Montag 18.11.2019

Hainfeld
Gelber Sack

Dienstag 19.11.2019

Eschenau
Restmüll

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Traisen

Wohnzimmer Kasten

Habe einen Zerlegten mehr teiligen Wohnzimmer Verbau mit Bar...
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